„Klänge der Lausitz“ – Musikalisch Choreografische Bilder einer Region“ von Golde Grunske, Alexander Janetzko, Konrad Jende
Eine Klang-Tanz-Bild-Performance von Konrad Jende, Alexander Janetzko und “tanzkompanie golde g.“ in Zusammenarbeit mit ars momento e.V. (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes in Cottbus) TRAILER ansehen! Vielen Dank an Frank Schmidt von mmc für die Ausleihe seiner Technik!
Klänge der Lausitz, Foto: A. Janetzko
Kurzbeschreibung:
Volkslieder und Geräusche aus der Lausitz wurden von Konrad Jende (Komponist und Sounddesigner) neu interpretiert und zu Klanglandschaften arrangiert. Auf der Bühne im öffentlichen Raum performen dazu sechs Tänzer*innen der „tanzkompanie golde g.“. Ausgehend von der Musik und im Zusammenspiel mit Golde Grunske (Choreografin) erarbeitet, begleiten wandfüllende, bewegte Bilder von Alexander Janetzko (Fotograf) die Aufführung. Es entstehen 5 multimediale, szenische Bilder, die den aus Interviews gewonnenen individuellen Eindruck des Künstlerteams vom Stimmungsbild in der Lausitzer Region widerspiegeln. Trailer ansehen!
Fotos von Thoralf Hass, Aufführung in Forst/Lausitz am 17.9.2022:
Die Kombination aus Tanz, Ton- und Videoinstallation eröffnet neue Klang- und Blickperspektiven auf die Lausitz. Sie soll Anlass für eine neue Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Gedanken zur Heimat Lausitz sein, sowie zur Reflektion ihrer Geschichte und ihren aktuellen Veränderungen anregen. Trailer ansehen!
Die Aufführungen fanden an verschiedenen Orten der Lausitz im Außenbereich statt.
Dauer:
ca. 40 min
bisherige Aufführungen:
UA 16.9.22, Spremberg, Hofkino (UA)
17.9.22, Forst (Marktplatz)
22.9.22, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus
23.9.22, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus
4.5.23, Schlaatz, Potsdam
17.5.23, Lübbenau, Gleis 3
31.8.23, Cottbus Sachsendorf
2.9.23, Schloß Hornow
15.9.23, Cottbus Mitte, am Stadtbrunnen (Heron-Platz), im Rahmen der 1. Cottbuser Schachmeile
Seit dem Frühjahr 2020 leben wir in einer beispiellosen Zeit. Einschränkungen hindern uns in unserem Alltag, in unserem Schaffen. Nahezu alles hat sich geändert; ist kleiner, beschränkter geworden. Gleichzeitig haben sich neue Sichtweisen eröffnet: auf unsere Gesellschaft, auf uns selbst. TRAILER
Foto: C. Schleifenbaum
Man möchte los – und kann es doch nicht: stop and go. Man möchte Gewissheit – und hat keine klare Perspektive. Gleichzeitig fehlt uns Nähe. Körperlich wie seelisch; tröstend wie inspirierend. TRAILER
In einer kontaktlosen Zeit werden wir –fast schon physisch spürbar– zurückgehalten. Wohin also mit all der Energie, wohin mit den Sorgen? Und was wird (zurück-) bleiben? TRAILER
Foto: C. Schleifenbaum
Wie
verändert die momentane Kontaktbeschränkung womöglich nachhaltig
unser soziales und emotionales Verhalten? Werden wir in unserer
körperlichen Wahrnehmung im Alltag sensibler, aufmerksamer,
behutsamer oder stumpfen wir eher ab? Vereinsamen wir ohne
körperlichen Kontakt? Wie wichtig ist uns das Leben in einer
Gruppe? Sind wir in „dieser“ sogenannten „Corona-Zeit“
emotional anfälliger als „davor“? Haben
diese Veränderungen womöglich Auswirkungen auf unser
Toleranzverständnis, Demokratieverständnis, auf unsere
Gesellschaft?
Foto: C. Schleifenbaum
Foto: C. Schleifenbaum
Die Produktion ist eine Kooperation von ars momento e.V. und tanzkompanie golde g. und wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft , Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus.
Inhalt: Wie verwandelt sich der coole Kostis in eine Katze, ein Äffchen, einen Seiltänzer, einen Wandersmann, der völlig erschöpft zusammen bricht, in einen Boxer, einen Haudegen, einen Musiker der Bodypercussion entdeckt, in eine Schlange, einen Vogel und vieles mehr? Geht das mit rechten Dingen zu? Ja, denn der Tanz macht das möglich! Erlebe die geheimnistolle Welt des Kostis!
Das Stück regt die Fantasie der Kinder an, sie sollen abschalten dürfen und in eine Fantasiewelt eintauchen können. Die Kinder erleben, wie Tanz in seiner Vielfältigkeit ganz ohne Sprache auskommt und trotzdem eine Geschichte vermitteln und zum Ausdruck bringen kann: durch die Sprache des Körpers, durch Bewegung, Mimik und Dynamik werden Zustände und Emotionen ausgedrückt. Im Stück wird mit verschiedenen Tanzstilen gearbeitet: Zeitgenössischer Tanz, Hip Hop, Klassischer Tanz.
So erscheint Kostis zu Beginn der Stücks in lässigem Outfit und mit seinem Handy telefonierend. Eine alltägliche Situation holt die Zuschauer im Hier und Jetzt ab.
Nach und nach schließen sich Situationen fließend aneinander an, so das man als Zuschauer kaum merkt, wie die Transformation in die neue Situation und neue Gestalt von statten gegangen geht.
Wenn Sie dieses Stück buchen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!
Im Rahmen der Austellung „Liebe, Hass und Einsamkeit- Emotionen in der Kunst“ des BLMK (Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst) haben zwei Tänzerinnen und ein Tänzer der „tanzkompanie golde g“ Choreografien entwickelt, die in den Museumsräumen über jeweils drei Stunden gezeigt werden. In performativen Aktionen werden die Tänzer*innen ein Teil der Ausstellung, indem sie sowohl Bezug auf die ausgestellten Objekte als auch auf das Kommen und Gehen der Besucher*innen und Zuschauer*innen nehmen (stets unter Wahrung der aktuellen Abstandsregeln). Die Emotionen Liebe und Hass, Freude und Trauer werden in lebendigen tänzerischen Dialogen zwischen den Akteur*innen und den Kunstwerken auf außergewöhnliche Art und Weise erfahrbar!
Konzept: Golde Grunske
Tanz und Choreografie: Juliane Bauer, Denise Noack, Ioannis Avkoumidis
Die
Produktion wird gefördert im Programm „Reload, Stipendien für
freie Gruppen der Kulturstiftung des Bundes“
eine Choreografie für 4 Tänzer*innen und einen Musiker. Die Choreografie untersucht die Zustände im ehemaligen Durchgangsheim Bad Freienwalde (1968-1987), in dem Kinder und Jugendliche auf Anordnung der Jugendhilfe der DDR untergebracht waren. Das Stück setzt sich tänzerisch mit körperlicher Gewalt, Ohnmacht, entwürdigenden Aufnahmeritualen, Angst, Zwangssport, Methoden von Bestrafung aber auch Hoffnung und Träumen auseinander. TRAILER ansehen
Tanz: Juliane Bauer, Denise Noack, Konstaninos Spyrou, Christoph Viol
Musik/Komposition/Sounddesign: Konrad Jende
Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit Juliane Bauer, Denise Noack, Konstaninos Spyrou, Christoph Viol
Fotos: C. Schleifenbaum; Ort: Pentaconhalle im Menschenrechtszentrum Cottbus
Mehr zum Thema:
Im
Durchgangsheim in Bad Freienwalde waren Kinder und Jugendliche
eingesperrt, die aus Sicht der Jugendhilfe der DDR als „schwer
erziehbar“ galten, durch „abweichendes Verhalten“ auffielen
oder vom System aus ihren Familien genommen wurden. Kinder und
Jugendliche sollten nach den gesellschaftlichen Normen im
sozialistischen Sinne umerzogen werden, oft wurde dabei ihr Wille
gebrochen. Der Aufenthalt war geprägt von Angst, körperlicher und
seelischer Gewalt und hinterließ bei vielen der Betroffenen tiefe
seelische und körperliche Narben,
die bis heute nicht verheilt sind. Das Durchgangsheim in Bad
Freienwalde ist nur ein Beispiel von vielen für Zuständein
Jugendhilfeheimen der DDR.
Die Choreografie soll Geschichte lebendig halten und wach rütteln. Vielen Dank an alle Zeitzeugen, die uns bei der Realisierung des Projektes unterstützt haben, insbesondere dem Verein Kindergefängnis Bad Freienwalde e.V.!
Inhalt: Die Choreografie orientiert sich an Bauhaus-Ideen, wobei es nicht um eine Rekonstruktion von Choreografien geht, die im und am Bauhaus entstanden sind. Vielmehr greift die Choreografie die grundlegenden Gedanken des Bauhauses auf und fragt nach bewegten Linien im Raum, Raumwahrnehmung, Spiel mit Farben und Masken und licht, räumliche Veränderungen durch den Körper. Die Masken wurden speziell für diese Choreografie von Agathe Israel geschaffen. Die Choreografie beginnt im Foyer des Museums und führt über die Freitreppe ins Maschinenhaus und deren Umgänge, um schließlich im Fahrstuhl zu enden. Die Zuschauer wandeln mit.
„In Zeiten wie diesen…“ ist eine Choreografie von Golde Grunske für 5 Tänzer*innen und 2 Musiker (Konrad Jende, Javid Kooravand) und setzt sich mit der aktuellen Lebenssituation in der Lausitz auseinander: Wie gehe ich mt dem Thema Strukturwandel um? Löst dieses Wort Hoffnung aus oder eher Ängste? Was bedeutet in diesem Zusammenhang für mich der Begriff HEIMAT? Fühle ich mich und meine Heimat bedroht? Sehe ich Chancen der Veränderung positiv oder eher negativ? Trailer
alle Fotos: C. Schleifenbaum
15.2.20
15.2.20
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Im Rahmen des Projekts„Wir wollen Deine Geschichte hören! – In Zeiten wie diesen…“ , ein Kunstprojekt von „tanzkompanie golde g.“ und Sophia Wetzke im Juni 2021 entstand eine künstlerische Audiodokumentation. HIER abrufbar!
Alle Aufführungen:
UA 20.9.19, Forst, Marktplatz
25.9.19 Hoyerswerda, Kufa
26.9.19 Cottbus-Sachsendorf, unterm Zelt
27.9.19 Cottbus Erich-Kästner Platz (wegen schlechtem Wetter: Stadthaus)
28.9.19 Grossräschen, IBA-Studierhaus
17.10.19 Guben, Rathhaus Vorplatz
18.10.19, Lübbenau, Kulturzentrum Gleis 3
15.10.19 Luckau, Kulturkirche
15.2.20, Cottbus, Kunstmuseum Dieselkraftwerk
16.2.20, Senftenberg, Wendische Kirche
10.6.21., Bad Liebenwerda, Markt
11.6.21, Marktkauf-Parkplatz, 01979 Lauchhammer
12.6.21, Frankfurt/Oder, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
17.6.21, Finsterwalde, Markt
18.6.21, Spremberg, Hoftheater am Spreekino, Am Markt 5 19.6.21, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK), Dieselkraftwerk Cottbus
Tanz: Denise Noack, Ioannis Avakoumidis, Floris Dahlgrün, Konstantinos Spyrou, Christoph Viol
Musik: Konrad Jende, Javid Kooravand
Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen Die Veranstaltungen 2020 wurden unterstützt von Möbel-Hoffmann!
Von Januar 2018 bis Februar 2019 arbeitete die tanzkompanie golde g. unter verschiedenen Aspekten zum Thema „Jamlitz: KZ-Aussenlager“. Am 15.2.19 war Premiere der Choreografie „Jamlitz – ein Ort der Vernichtung und Verdrängung“ im Gladhouse Cottbus in Zusammenarbeit mit 11 Schülerinnen des Evang. Gymnasiums Cottbus im Auftrag des Vereins Cottbuser Aufbruch e.V.. Die künstlerische Leitung des Projekts hatten Golde Grunske (Choreografie), Alexander Janetzko (Video, Foto) und Sören Jagdhuhn (Musik, Komposition).
Im Anschluß an das Projekt entstand 2020 eine künstlerische Videoarbeit.
Ein tschechisch-deutsches Musiktheater Projekt, das dem Leben, der Arbeit und vor allem dem Nachlass der Opernsängerin Emmy Destinn gewidmet ist. Das Projekt ist in einer Zusammenarbeit mit „ProART Company“ (Brno, CZ), „Tanzkompanie Golde G.“ (Cottbus) und dem „Piccolo Theater Cottbus“ entstanden und wird in Brünn (Villa Tugendhat) und Cottbus (Piccolo Theater) präsentiert.
Die Opernsängerin Ema Destinnová (1878 – 1930), in der Tschechei als Nationalheldin gefeiert, ist Inspiration für Zeitgenössische Künstler. Destinnová begann ihre internationale Karriere in Dresden, Berlin und später in New York, London (Covent Garden), Paris (Theatre du Chatelet) und schließlich auch in Prag (National Theater). Neben ihrer Opernkarriere war Ema Destinnová auch Autorin von Gedichten, Novellen, Übersetzungen und eines Dramas.
Der Regisseur dieses Projektes, Martin Dvořák, fragte die Schriftstellerin Alena Mornštajnová, die Komponisten Antonín Fajt, Omar Rojas Ruiz, Kryštof Okrouhlý and Jan Hanák, und die Choreographen Golde Grunske und Zaida Parejo Ballesteros, mit ihm in das Thema einzusteigen und ihre eigene Arbeit über Ema Destinnová zu kreieren. Als permanentes Leitmotiv sind Lieder von Destinnová aus dem Liederzyklus „Garden of the Heart“ und ausgewählte Lieder von Antonín Dvořák eingebunden. Die Gefühlszustände der Nationalheldin werden dargestellt von 5 Darstellern (3 Tänzerinnen, einer Schauspielerin und einer Sängerin) und wird von ihrem damaligen Bühnenpartner Enrico Caruso begleitet.
Das Stück wirft Fragen zu Heimatverbundenheit auf und dem Umgang damit. Ohne in rechtspopulistische Interpretationen vom Begriff HEIMAT einsteigen zu wollen, stellt sich die Frage, inwieweit Heimat Identität bedeuten kann.
Das Projekt wird vom deutsch-tschechischen Zukunftsfond gefördert.
Regie: Martin Dvorák Choreografie: Zaida Ballesteros, Golde Grunske, Martin Dvorák Tanz: Irene Bauer, Zaida Parejo Ballesteros, Golde Grunske, Martin Dvorák Gesang (live): Kateřina Beranová, Schauspiel: Katerina Jebavá Text: Alena Mornstjnová, Martin Dvorák, Ema Destinová, Adolf Wenig Musik: Ema Destinová, Antonin Fajt, Omar Rojas Ruiz, Jan Hanak/Sonority, Krystof Okrouhlý, Anton Dvorák; Klavier: Marta Vasková
Weitere Infos: https://www.proart-festival.cz/en/ema-destinn_storm-and-peace/
Aufführungen: 28.1.19, 18.2.19, Brno (CZ), Villa Tugendath; 31.1.19 + 1.2.19, Piccolo Theater Cottbus