Kirschblüten

Ein Solo zum Gedicht „Frühling“ von Jürgen Israel.

UA: 21.10.2022, Tanzwerkstatt

Choreografie: Golde Grunske und Ioannis Avakoumidis

Video: Jaepyung Park

Fotos: Christiane Schleifenbaum

FRÜHLING (von Jürgen Israel)

Irgendwann

sieht jeder

zum ersten mal

in kirschblüten

weißhaar des alters.

einmal

beginnt für jeden

der tod.

ob auferstehung

beginnt,

wenn im haar der altern wir

kirschblüten sehen?

(aus: Novembersonne; 1988; St. Benno-Verlag)

2022: Klänge der Lausitz

Klänge der Lausitz“ – Musikalisch Choreografische Bilder einer Region

Eine Klang-Tanz-Bild-Performance von Konrad Jende, Alexander Janetzko und “tanzkompanie golde g.“ in Zusammenarbeit mit ars momento e.v. (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes in Cottbus) TRAILER ansehen!

Klänge der Lausitz, Foto: A. Janetzko

Kurzbeschreibung:

Volkslieder und Geräusche aus der Lausitz wurden von Konrad Jende (Komponist und Sounddesigner) neu interpretiert und zu Klanglandschaften arrangiert. Auf der Bühne im öffentlichen Raum performen dazu sechs Tänzer*innen der „tanzkompanie golde g.“. Ausgehend von der Musik und im Zusammenspiel mit Golde Grunske (Choreografin) erarbeitet, begleiten wandfüllende, bewegte Bilder von Alexander Janetzko (Fotograf) die Aufführung. Es entstehen 5 multimediale, szenische Bilder, die den aus Interviews gewonnenen individuellen Eindruck des Künstlerteams vom Stimmungsbild in der Lausitzer Region widerspiegeln. Trailer ansehen!

Fotos von Thoralf Hass, Aufführung in Forst/Lausitz am 17.9.2022:

Die Kombination aus Tanz, Ton- und Videoinstallation eröffnet neue Klang- und Blickperspektiven auf die Lausitz. Sie soll Anlass für eine neue Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Gedanken zur Heimat Lausitz sein, sowie zur Reflektion ihrer Geschichte und ihren aktuellen Veränderungen anregen.

Die Aufführungen finden an verschiedenen Orten der Lausitz im Außenbereich statt. TRAILER ansehen!

Dauer: ca. 40 min

Aufführungen am:

  • 16.9.22, 20.30 Uhr Spremberg, Hofkino
  • 17.9.22, 20.30 Uhr Forst (Marktplatz)
  • 18.9.22, 20.30Uhr Lübbenau (Wohnquartier VIER JAHRESZEITEN, Lindenweg 3-4, 03222 Lübbenau/Spreewald)
  • 22.9.22, 20.30 Uhr, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus
  • 23.9.22, 20.30 Uhr, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus

TänzerInnen: Mathilde Fasciana, Felipe Soto, Ronja Häring, Konstantinos Spyrou, Tiziano Portas, Leticia Taguchi

Musik und Sounddesign: Konrad Jende

Videografie: Alex Janetzko

Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen

Konzept: G. Grunske, K. Jende, A. Janetzko

Idee: Kristina Kölzsch

Mit finanzieller Unterstützung des MWFK Brandenburg und der Stadt Cottbus

Klänge der Lausitz, Probenfoto, Foto: Alex Janetzko
Probenfoto, Klänge der Lausitz

con.takt.los

UA: 2.10.21, Bunte Bühne Lübbenau

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, 5.2.22

Seit dem Frühjahr 2020 leben wir in einer beispiellosen Zeit. Einschränkungen hindern uns in unserem Alltag, in unserem Schaffen. Nahezu alles hat sich geändert; ist kleiner, beschränkter geworden. Gleichzeitig haben sich neue Sichtweisen eröffnet: auf unsere Gesellschaft, auf uns selbst. TRAILER

Man möchte los – und kann es doch nicht: stop and go. Man möchte Gewissheit – und hat keine klare Perspektive. Gleichzeitig fehlt uns Nähe. Körperlich wie seelisch; tröstend wie inspirierend. TRAILER

In einer kontaktlosen Zeit werden wir –fast schon physisch spürbar– zurückgehalten. Wohin also mit all der Energie, wohin mit den Sorgen? Und was wird (zurück-) bleiben? TRAILER

Foto: C. Schleifenbaum

Wie verändert die momentane Kontaktbeschränkung womöglich nachhaltig unser soziales und emotionales Verhalten? Werden wir in unserer körperlichen Wahrnehmung im Alltag sensibler, aufmerksamer, behutsamer oder stumpfen wir eher ab? Vereinsamen wir ohne körperlichen Kontakt? Wie wichtig ist uns das Leben in einer Gruppe? Sind wir in „dieser“ sogenannten „Corona-Zeit“ emotional anfälliger als „davor“? Haben diese Veränderungen womöglich Auswirkungen auf unser Toleranzverständnis, Demokratieverständnis, auf unsere Gesellschaft?

Die Produktion ist eine Kooperation von ars momento e.V. und tanzkompanie golde g. und wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft , Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus.

Tanz: Ronja Häring, Shuang Liang, Konstantinos Spyrou, Leticia Taguchi

Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen

Musik, Sounddesign: Konrad Jende

Dauer: ca. 50 min

Aufführungen:

2.10.21, 19.30 Uhr, Lübbenau, Bunte Bühne

6.10.21, 19.00 Uhr Kulturfabrik, Hoyerswerda

7.10.21, 19.00 Uhr Gemeinderaum der Kreuzkirchengemeinde, Spremberg

8.+9.10.21, 19.00 Uhr, Piccolo Theater Cottbus

5.2.+21.5.22, Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

1.+2.4.22, fabrik Potsdam

2.6.22, Potsdam, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

14.8.22, Jicin (CZ)

15.8.22, Brünn (CZ)

TRAILER con.takt.los von Jae-Pyung Park

Kostis geheimnistolle Welt

Ein Tanztheater für Kinder ab 5 Jahren.

Tanz: Konstantinos Spyrou

Choreografie: Golde Grunske, Konstantinos Spyrou

Konzept: Golde Grunske

Trailer „Kostis geheimnistolle Welt“n

Inhalt: Wie verwandelt sich der coole Kostis in eine Katze, ein Äffchen, einen Seiltänzer, einen Wandersmann, der völlig erschöpft zusammen bricht, in einen Boxer, einen Haudegen, einen Musiker der Bodypercussion entdeckt, in eine Schlange, einen Vogel und vieles mehr? Geht das mit rechten Dingen zu? Ja, denn der Tanz macht das möglich! Erlebe die geheimnistolle Welt des Kostis!

Das Stück regt die Fantasie der Kinder an, sie sollen abschalten dürfen und in eine Fantasiewelt eintauchen können. Die Kinder erleben, wie Tanz in seiner Vielfältigkeit ganz ohne Sprache auskommt und trotzdem eine Geschichte vermitteln und zum Ausdruck bringen kann: durch die Sprache des Körpers, durch Bewegung, Mimik und Dynamik werden Zustände und Emotionen ausgedrückt. Im Stück wird mit verschiedenen Tanzstilen gearbeitet: Zeitgenössischer Tanz, Hip Hop, Klassischer Tanz.

So erscheint Kostis zu Beginn der Stücks in lässigem Outfit und mit seinem Handy telefonierend. Eine alltägliche Situation holt die Zuschauer im Hier und Jetzt ab.

Nach und nach schließen sich Situationen fließend aneinander an, so das man als Zuschauer kaum merkt, wie die Transformation in die neue Situation und neue Gestalt von statten gegangen geht.

Wenn Sie dieses Stück buchen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

Fotos von Christiane Schleifenbaum:


keep distance!

Im Rahmen der Austellung „Liebe, Hass und Einsamkeit- Emotionen in der Kunst“ des BLMK (Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst) haben zwei Tänzerinnen und ein Tänzer der „tanzkompanie golde g“ Choreografien entwickelt, die in den Museumsräumen über jeweils drei Stunden gezeigt werden. In performativen Aktionen werden die Tänzer*innen ein Teil der Ausstellung, indem sie sowohl Bezug auf die ausgestellten Objekte als auch auf das Kommen und Gehen der Besucher*innen und Zuschauer*innen nehmen (stets unter Wahrung der aktuellen Abstandsregeln). Die Emotionen Liebe und Hass, Freude und Trauer werden in lebendigen tänzerischen Dialogen zwischen den Akteur*innen und den Kunstwerken auf außergewöhnliche Art und Weise erfahrbar!

Konzept: Golde Grunske

Tanz und Choreografie: Juliane Bauer, Denise Noack, Ioannis Avkoumidis

Die Produktion wird gefördert im Programm „Reload, Stipendien für freie Gruppen der Kulturstiftung des Bundes“

Sa 24.10. & So 25.10. | 13-16 Uhr

Sa 31.10. & So 1.11. | 15-18 Uhr

So 22.11. | 15-18 Uhr abgesagt!

Trailer: klicken Sie HIER!

Zur Eingewöhnung: Einzelhaft!

eine Choreografie für 4 Tänzer*innen und einen Musiker. Die Choreografie untersucht die Zustände im ehemaligen Durchgangsheim Bad Freienwalde (1968-1987), in dem Kinder und Jugendliche auf Anordnung der Jugendhilfe der DDR untergebracht waren. Das Stück setzt sich tänzerisch mit körperlicher Gewalt, Ohnmacht, entwürdigenden Aufnahmeritualen, Angst, Zwangssport, Methoden von Bestrafung aber auch Hoffnung und Träumen auseinander. TRAILER ansehen

Tanz: Juliane Bauer, Denise Noack, Konstaninos Spyrou, Christoph Viol

Musik/Komposition/Sounddesign: Konrad Jende

Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit Juliane Bauer, Denise Noack, Konstaninos Spyrou, Christoph Viol

Konzept: Golde Grunske

Premiere (UA): 3.10.20, Menschenrechtszentrum Cottbus, Pentaconhalle

weitere Vorstellungen: 7.10.2020, Alaunpark Dresden (Tanzwoche DD, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen)

8.10.2020, Marktplatz Bad Freienwalde (In Zusammenarbeit mit LAkD)

Die Produktion wurde gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung und ars momento e.V.

TRAILER ansehen!

Mehr zum Thema:

Im Durchgangsheim in Bad Freienwalde waren Kinder und Jugendliche eingesperrt, die aus Sicht der Jugendhilfe der DDR als „schwer erziehbar“ galten, durch „abweichendes Verhalten“ auffielen oder vom System aus ihren Familien genommen wurden. Kinder und Jugendliche sollten nach den gesellschaftlichen Normen im sozialistischen Sinne umerzogen werden, oft wurde dabei ihr Wille gebrochen. Der Aufenthalt war geprägt von Angst, körperlicher und seelischer Gewalt und hinterließ bei vielen der Betroffenen tiefe seelische und körperliche Narben, die bis heute nicht verheilt sind. Das Durchgangsheim in Bad Freienwalde ist nur ein Beispiel von vielen für Zustände in Jugendhilfeheimen der DDR.

Die Choreografie soll Geschichte lebendig halten und wach rütteln. Vielen Dank an alle Zeitzeugen, die uns bei der Realisierung des Projektes unterstützt haben, insbesondere dem Verein Kindergefängnis Bad Freienwalde e.V.!

Pressestimmen: MOZ, 9.10.2020

Bauhaus in Bewegung

Fotos: Jaepyung Park

Am 7.12.2019 hatte die Choreografie „Bauhaus in Bewegung“ im Brandenburgischen Museum für moderne Kunst (dkw) in Cottbus Premiere.

Choreografie: Golde Grunske

Tanz: Ioannis Avakoumidis, Konstaninos Spyrou

Kostüme: Agathe Israel, Golde Grunske


Trailer „Bauhaus in Bewegung“

Inhalt: Die Choreografie orientiert sich an Bauhaus-Ideen, wobei es nicht um eine Rekonstruktion von Choreografien geht, die im und am Bauhaus entstanden sind. Vielmehr greift die Choreografie die grundlegenden Gedanken des Bauhauses auf und fragt nach bewegten Linien im Raum, Raumwahrnehmung, Spiel mit Farben und Masken und licht, räumliche Veränderungen durch den Körper. Die Masken wurden speziell für diese Choreografie von Agathe Israel geschaffen. Die Choreografie beginnt im Foyer des Museums und führt über die Freitreppe ins Maschinenhaus und deren Umgänge, um schließlich im Fahrstuhl zu enden. Die Zuschauer wandeln mit.

In Zeiten wie diesen…

Foto: M. Kross

„In Zeiten wie diesen…“ ist eine Choreografie von Golde Grunske für 5 Tänzer*innen und 2 Musiker (Konrad Jende, Javid Kooravand) und setzt sich mit der aktuellen Lebenssituation in der Lausitz auseinander: Wie gehe ich mt dem Thema Strukturwandel um? Löst dieses Wort Hoffnung aus oder eher Ängste? Was bedeutet in diesem Zusammenhang für mich der Begriff HEIMAT? Fühle ich mich und meine Heimat bedroht? Sehe ich Chancen der Veränderung positiv oder eher negativ?
Trailer

alle Fotos: C. Schleifenbaum

Im Rahmen des Projekts Wir wollen Deine Geschichte hören! – In Zeiten wie diesen…“ ,  ein Kunstprojekt von „tanzkompanie golde g.“ und Sophia Wetzke im Juni 2021 entstand eine künstlerische Audiodokumentation. HIER abrufbar!

Alle Aufführungen:

UA 20.9.19, Forst, Marktplatz

25.9.19 Hoyerswerda, Kufa

26.9.19 Cottbus-Sachsendorf, unterm Zelt

27.9.19 Cottbus Erich-Kästner Platz (wegen schlechtem Wetter: Stadthaus)

28.9.19 Grossräschen, IBA-Studierhaus

17.10.19 Guben, Rathhaus Vorplatz

18.10.19, Lübbenau, Kulturzentrum Gleis 3

15.10.19 Luckau, Kulturkirche

15.2.20, Cottbus, Kunstmuseum Dieselkraftwerk

16.2.20, Senftenberg, Wendische Kirche

10.6.21., Bad Liebenwerda, Markt

11.6.21, Marktkauf-Parkplatz, 01979 Lauchhammer

12.6.21, Frankfurt/Oder, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst

17.6.21, Finsterwalde, Markt

18.6.21, Spremberg, Hoftheater am Spreekino, Am Markt 5
19.6.21, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK), Dieselkraftwerk Cottbus

Tanz: Denise Noack, Ioannis Avakoumidis, Floris Dahlgrün, Konstantinos Spyrou, Christoph Viol

Musik: Konrad Jende, Javid Kooravand

Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen Die Veranstaltungen 2020 wurden unterstützt von Möbel-Hoffmann!

Rezension Lausitzer Rundschau 12.9.2019

Jamlitz – Vernichtung und Verdrängung

Von Januar 2018 bis Februar 2019 arbeitete die tanzkompanie golde g. unter verschiedenen Aspekten  zum Thema „Jamlitz: KZ-Aussenlager“. Am 15.2.19 war Premiere der Choreografie „Jamlitz – ein Ort der Vernichtung und Verdrängung“ im Gladhouse Cottbus in Zusammenarbeit mit 11 Schülerinnen des Evang. Gymnasiums Cottbus im Auftrag des Vereins Cottbuser Aufbruch e.V.. Die künstlerische Leitung des Projets hatten Godel Grunske (Choreografie), Alexander Janetzko (Video, Foto) und Sören Jagdhuhn (Musik, Komposition).

Im Anschluß an das Projekt entstand 2020 eine künstlerische Videoarbeit.

Video ansehen HIER! Urheberrechte bei folgenden Küntlern:

Video: Alexander Janetzko

Musik: Konrad Jende

Choreografie: Golde Grunske

Konzept: Golde Grunske, Alexander Janetzko, Konrad Jende