In Zeiten wie diesen..

Foto: M. Kross

„In Zeiten wie diesen…“ ist eine Choreografie für 5 Tänzer*innen und 2 Musiker von Golde Grunske und setzt sich mit der aktuellen Lebenssituation in der Lausitz auseinander: Wie gehe ich mt dem Thema Strukturwandel um? Löst dieses Wort Hoffnung aus oder eher Ängste? Was bedeutet in diesem Zusammenhang für mich der Begriff HEIMAT? Fühle ich mich und meine Heimat bedroht? Sehe ich Chancen der Veränderung positiv oder eher negativ?
Trailer

Aufführungen: Eintritt frei!

20.9.19, 11.00 Uhr Forst (Marktplatz)

25.9.19, 11.00 Uhr Hoyerswerda, Kulturfabrik

26.9.19, 18.00 Uhr, Cottbus Sachsendorfer Zelt

27.9.19, 18.00 Uhr, Cottbus, Erich-Kästner-Platz

28.9.19, 10.00 Uhr, Großräschen, IBA Studierhaus

17.10.19, 16.30 Uhr, Guben, Rathaus Vorplatz

18.10.19, 17.00 UHr, Lübbenau, Kulturzentrum Gleis 3

25.10.19, 19.00 Uhr Luckau, Kulturkirche

Foto: C. Schleifenbaum

Jamlitz – Vernichtung und Verdrängung

Von Januar 2018 bis Februar 2019 arbeitete die tanzkompanie golde g. unter verschiedenen Aspekten  zum Thema „Jamlitz: KZ-Aussenlager“. Am 15.2.19 war Premiere der Choreografie „Jamlitz – ein Ort der Vernichtung und Verdrängung“ im Gladhouse Cottbus in Zusammenarbeit mit 11 Schülerinnen des Evang. Gymnasiums Cottbus im Auftrag des Vereins Cottbuser Aufbruch e.V.

Video: Alexander Janetzko

Musik: Sören Jagdhuhn

Konzept: Golde Grunske

Emmy Destinn – Sturm und Ruhe

„Emmy Destinn: Sturm und Ruhe“

Ein tschechisch-deutsches Musiktheater Projekt, das dem Leben, der Arbeit und vor allem dem Nachlass der Opernsängerin Emmy Destinn gewidmet ist. Das Projekt ist in einer Zusammenarbeit mit „ProART Company“ (Brno, CZ), „Tanzkompanie Golde G.“ (Cottbus) und dem „Piccolo Theater Cottbus“ entstanden und wird in Brünn (Villa Tugendhat) und Cottbus (Piccolo Theater) präsentiert.

Die Opernsängerin Ema Destinnová (1878 – 1930), in der Tschechei als Nationalheldin gefeiert, ist Inspiration für Zeitgenössische Künstler.  Destinnová begann ihre internationale Karriere in Dresden, Berlin und später in New York, London (Covent Garden), Paris (Theatre du Chatelet) und schließlich auch in Prag (National Theater). Neben ihrer Opernkarriere war Ema Destinnová auch Autorin von Gedichten, Novellen, Übersetzungen und eines Dramas.

Der Regisseur dieses Projektes, Martin Dvořák, fragte die Schriftstellerin Alena Mornštajnová, die Komponisten Antonín Fajt, Omar Rojas Ruiz, Kryštof Okrouhlý and Jan Hanák, und die Choreographen Golde Grunske und Zaida Parejo Ballesteros, mit ihm in das Thema einzusteigen und ihre eigene Arbeit über Ema Destinnová zu kreieren. Als permanentes Leitmotiv sind Lieder von Destinnová aus dem Liederzyklus  „Garden of the Heart“ und ausgewählte Lieder von  Antonín Dvořák eingebunden. Die Gefühlszustände der Nationalheldin werden dargestellt von 5 Darstellern (3 Tänzerinnen, einer Schauspielerin und einer Sängerin) und wird von ihrem damaligen Bühnenpartner Enrico Caruso begleitet.

Das Stück wirft Fragen zu Heimatverbundenheit auf und dem Umgang damit. Ohne  in rechtspopulistische Interpretationen vom Begriff HEIMAT einsteigen zu wollen, stellt sich die Frage, inwieweit Heimat Identität bedeuten kann.

Das Projekt wird vom deutsch-tschechischen Zukunftsfond gefördert.

 Regie: Martin Dvorák                                                                                                               Choreografie: Zaida Ballesteros, Golde Grunske, Martin Dvorák                                  Tanz: Irene Bauer, Zaida Parejo Ballesteros, Golde Grunske, Martin Dvorák                      Gesang (live): Kateřina Beranová, Schauspiel: Katerina Jebavá                                   Text: Alena Mornstjnová, Martin Dvorák, Ema Destinová, Adolf Wenig                                  Musik: Ema Destinová, Antonin Fajt, Omar Rojas Ruiz, Jan Hanak/Sonority, Krystof Okrouhlý, Anton Dvorák; Klavier: Marta Vasková

Weitere Infos: https://www.proart-festival.cz/en/ema-destinn_storm-and-peace/

Aufführungen: 28.1.19, 18.2.19, Brno (CZ), Villa Tugendath; 31.1.19 + 1.2.19, Piccolo Theater Cottbus

Fotos: Christiane Schleifenbaum

Tanz hinter den Fassaden

Probenfoto mit I. Avakoumidis von Marlies Kross

„Tanz hinter den Fassaden“  ist ein Tanzprojekt, bei dem durch Tanz verschiedener Stilrichtungen private und öffentliche Räume in der Cottbuser Friedrich-Ebert-Straße erlebbar gemacht werden sollen. Dabei sollen neue Blickwinkel in Räume, Höfe, Treppenhäuser, Flächen entstehen, die Räume sollen unmittelbar erlebbar gemacht werden. Die im Alltag genutzten Flächen und Räume bekommen durch das „BETANZEN“ eine neue Funktion und werden womöglich ganz anders wahr genommen: nämlich als „lebendigen“ Lebensraum- und Ort und nicht „nur“ als Funktionsfläche.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=fX8JN6Dlmco

„Tanz hinter den Fassaden I “  ist ein erster Versuch, in das Thema einzutauchen:

4 Tänzer und 2 Tänzerinnen setzen sich tänzerisch mit den Räumen im, um, am Café Zelig auseinander und zeigen Choreografien, bei der die Zuschauer  sehr nah am Geschehen sind und somit selbst zum Teil der Choreografien werden.

Tanz: Ioannis Avakoumidis, Juliane Bauer, Floris Dahlgrün, Denise Noack, Axel „Micky“ Schiffler, Christoph Viol                                                                             Konzept und Idee: Golde Grunske, Michael Apel, Alex Gümbel                         Organisation und PR: Robert Engel, Studnja e.V.

Premiere: 30.6.17, Zelig, Cottbus                                                                              weitere Vorstellungen: Oktober 2017

zwischen uns?

Die Produktion „zwischen uns?“ hatte am 14.5.17 Premiere.

Letzte Vorstellung: 14.6.18, in Liberec beim ProArt Festival!

Choreografie: Golde Grunske, Tanz: Anna Fingerhuth und Ioannis Avakoumidis           Musik (Orgel, live): Peter Wingrich

Premiere: 14.5.17, Kirche St. Nikolai, Forst
weitere Vorstellungen:
21.5.17, Oberkriche St. Nikolai, Cottbus                                                                        23.8.17, Dom St. Petri, Bautzen                                                                                               22.4.18, Klosterkirche Guben                                                                                                    14.6.18, Liberec

Probenfoto „zwischen uns?“, Fotografie: M. Kross

zum Inhalt:   „Zwischen uns?“ setzt sich mit zwischenmenschlichem Umgang im Alltag im privaten und gesellschaftlichen Raum auseinander:  Wie gehen wir täglich miteinander um? Wie hören wir uns zu? Wie tiefgründig ist unser Umgang, wie oberflächlich, wie flüchtig? Wieviel Raum  gestehen wir uns zu? Das Stück hinterfragt Zustände, wie Distanz, Nähe, Respekt, Vertrauen, Geborgenheit, Verletzungen, Schwerelosigkeit, Zerrissenheit.

Probenfotos von Marlies Kross (A. Fingerhuth, I. Avakoumidis, Mai 2017):