ÜberBrücken

eine Choreografie von tanzkompanie golde g. in Kooperation mit ars momento e.V.

Foto: Christiane Schleifenbaum

Choreografie: Golde Grunske in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen Ronja Häring, Marco Rizzi, Konstantinos Spyrou, Leticia Taguchi

Komposition und Sounddesign: Konrad Jende

Produktionsleitung und Öffentlichkeitsarbeit: Judith Rohledere

Dauer: ca. 30 min,Eintritt frei!

Aufführungen:

13.7.24, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr Forst (Lausitz), Lange Brücke, Gutenbergpl. 8

18.7.24, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr Cottbus, Sanzebergbrücke, E.-Wolf-Ufer, 03042 Cottbus

19.7.24, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr Guben, Neißeterassen, Alte Poststraße 6

Mit finanzieller Unterstützung von MWFK Brandenburg, Stadt Cottbus, Stadt Forst/Lausitz, „ars momento e.V.“ und freundlicher Unterstützung der Stadt Guben

Inhalt:

Die Choreografie „ÜberBrücken“ setzt sich mit „Brücken“ als Bauwerk wie auch Metapher im Spannungsfeld von Verbindung und Trennung auseinander.

Was verbindet, was trennt beide „Uferseiten“? Wie können Menschen verschiedener Generationen, Herkunft, Prägung oder sogar Meinung die Kluft zwischen sich überwinden und eine Verbindung eingehen?

Welche räumliche und politische Bedeutung haben Brücken bzw. ihre Sperrung oder Zerstörung?

Wann stellt eine Brücke Aufbruch dar, wann Stillstand?

Können Brücken Orte der Transformation sein oder gar der Verschmelzung von Gegensätzen zu etwas ganz Neuem?

Wie kann der gemeinsame Handlungs – und Kommunikationsraum ausgehandelt und aufrechterhalten werden, unter Beachtung der persönlichen Grenzen des Einzelnen?

Diesen und weiteren Fragen gehen die Choreografin Golde Grunske und ihr internationales Ensemble tänzerisch nach und nehmen auch das Publikum mit auf die Suche nach aktuell so wichtigen Antworten.

Die Choreografie findet im Außenbereich auf verschiedenen Brücken bzw. Brückenfragmenten statt und wurde auch z.T. vor Ort entwickelt. Die Brücken – mal pragmatisch, mal poetisch in ihre Umgebung eingefügt – werden so ebenfalls in Bewegungen übersetzt und zum Teil der Choreografie. Die Musik zur Choreografie wurde von Konrad Jende komponiert.


Foto: C. Schleifenbaum