Ein performativer Stadtspaziergang mit vier Tänzer:innen der tanzkompanie golde g. und einem Musiker
Die ca. 50 minütige Tanzperformance lässt Lausitzer Alltagsorte im öffentlichen Raum in der Innenstadt Cottbus für kurze Zeit durch Tanz lebendig werden: er wird von vier Tänzer:innen „betanzt“ und einem Musiker live begleitet. Die Orte werden bewusst in die Choreografie einbezogen und lassen neue Blickwinkel entstehen.
Das Publikum wird durch die Orte geführt und wird somit Teil der Performance. Die Performance beginnt am Erich-Kästner-Platz und endet in der Galerie Rot, Stadtpromenade und ist an allen Orten barrierefrei.
Im Anschluss an die Aufführungen gibt es Gesprächsangebote an das Publikum, um in aktiven Austausch zu kommen.
Im Rahmen des Projekts fand am 28.5. ein kostenfreier Tanzworkshop für interessierte Menschen statt, der die Teilnehmenden in den künstlerischen Prozess eintauchen ließ. Fotos: Judith Rohleder
Aufführungen: 4.6.25, 6.6.25, 16.00 Uhr und 19.00 Uhr
Tanz und Choreografie: Ronja Häring, Milena Junge, Kostis Spyrou, Marco Rizzi
Das Stück untersucht die Facetten des Zusammenlebens in Zweisamkeit.
Über allem begegnet uns immer wieder die Frage: wie schaffen wir es,
respektvoll miteinander umzugehen und zu kommunizieren.
Die
Choreografin Golde Grunske, die Schauspielerin Karen Schneeweiß-Voigt
und die Musikerin Katharina Burges nähern sich mit ihren
Ausdrucksmitteln dem Thema Heimat – Sehnsucht. Tanz, Musik und
Schauspiel werden in einer genreübergreifenden Performance
zusammengeführt.
Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit sind Interviews mit Menschen verschiedener Herkunft zu ihrem Verständnis von „Heimat“ und authentische Berichte aus verschiedenen historischen Epochen. Das Projekt möchte an einer Neuaneignung des Begriffs Heimat arbeiten und eine bewusste Auseinandersetzung damit anregen. Trailer ansehen hier!
weitere Vorstellungen: 16.06.24: Theater Native C, Cottbus
14.07.24, Patent Papierfabrik Hohenofen
31.08.24 Kulturstall Netzen
13.09.24 Lehniner Institut für Kunst und Kultur
23.2.25, 17.00 Uhr Multikulturelles Zentrum Templin
Ein
Projekt im Rahmen von »Welten verbinden – Kulturland Brandenburg
2024/2025«
Kulturland
Brandenburg 2024/2025 wird gefördert durch das Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für
Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.
Mit
freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der
Investitionsbank des Landes Brandenburg
Das Projekt wird außerdem gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und ars momento e.V.
28.6.25, 19.00 Uhr Spremberg, Spreebrücke Lange Straße
29.6.25, 10.00 bis 12.00 Uhr Neu Schmellwitz, Im Rahmen des „Fahrradkonzertes Cottbus“
29.6.25, 18.30 Uhr Bad Liebenwerda, Wäldchenbrücke
18.9.25, 17.00 Uhr Cottbus Neu-Schmellwitz
20.9.25, 16.00+17.30 Uhr, Fußgängerbrücke zur Freundschaftsinsel Potsdam
1.10.25, 18.30 Uhr Lübbenau, Schloßinsel
Mit finanzieller Unterstützung von MWFK Brandenburg, Stadt Cottbus und „ars momento e.V.“
Inhalt:
Die Choreografie „ÜberBrücken“ setzt sich mit „Brücken“ als Bauwerk wie auch Metapher im Spannungsfeld von Verbindung und Trennung auseinander.
Was verbindet, was trennt beide „Uferseiten“? Wie können Menschen verschiedener Generationen, Herkunft, Prägung oder sogar Meinung die Kluft zwischen sich überwinden und eine Verbindung eingehen?
Welche räumliche und politische Bedeutung haben Brücken bzw. ihre Sperrung oder Zerstörung?
Wann stellt eine Brücke Aufbruch dar, wann Stillstand?
Können Brücken Orte der Transformation sein oder gar der Verschmelzung von Gegensätzen zu etwas ganz Neuem?
Wie kann der gemeinsame Handlungs – und Kommunikationsraum ausgehandelt und aufrechterhalten werden, unter Beachtung der persönlichen Grenzen des Einzelnen?
Diesen und weiteren Fragen gehen die Choreografin Golde Grunske und ihr internationales Ensemble tänzerisch nach und nehmen auch das Publikum mit auf die Suche nach aktuell so wichtigen Antworten.
Die Choreografie findet im Außenbereich auf verschiedenen Brücken bzw. Brückenfragmenten statt und wurde auch z.T. vor Ort entwickelt. Die Brücken – mal pragmatisch, mal poetisch in ihre Umgebung eingefügt – werden so ebenfalls in Bewegungen übersetzt und zum Teil der Choreografie. Die Musik zur Choreografie wurde von Konrad Jende komponiert.
Fotos von Christiane Schleifenbaum. Ort: Cottbus, Sanzebergbrücke
Fotos: C. Schleifenbaum
Folgende Fotos von Robert Engel. Ort: Guben, Neißeterassen
Folgende Fotos von Thoralf Hass, Aufführung in Forst (Lausitz), Lange Brücke
Bisherige Aufführungen:
Mit finanzieller Unterstützung von MWFK Brandenburg, Stadt Cottbus,
Stadt Forst/Lausitz, „ars momento e.V.“ und freundlicher Unterstützung
der Stadt Guben
UA 13.7.24, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr Forst (Lausitz), Lange Brücke
18.7.24, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr Cottbus, Sanzebergbrücke, E.-Wolf-Ufer
19.7.24, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr Guben, Neißeterassen, Alte Poststraße 6
Eine Choreografie von tanzkompanie golde g. in Zusammenarbeit mit Konrad Jende, Tobias Grünbaum und ars momento e. V.
Nach mehreren choreografischen Projekten zum Thema Heimat wird in Homeland? das Thema „Heimat im Hier und Jetzt“ mit aktuellen Bezügen erneut choreografisch aufgenommen und in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Konrad Jende und live Musik in Szene gesetzt. TRAILER ansehen HIER.
Choreografie:
Golde Grunske in Zusammenarbeit mit den Tänzer:innen der
„tanzkompanie golde g.“: Felipe Fizkal, Leticia Taguchi, Ronja
Häring, Kostis Spyrou
Komposition:
Konrad Jende
Percussion (live): Tobias Grünbaum
UA: 19.2.2023, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus
weitere Aufführungen: 10.3.2024, 14.00 und 17.00 Uhr, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus
Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und ars momento e.V.
„Klänge der Lausitz“ – Musikalisch Choreografische Bilder einer Region“ von Golde Grunske, Alexander Janetzko, Konrad Jende
Eine Klang-Tanz-Bild-Performance von Konrad Jende, Alexander Janetzko und “tanzkompanie golde g.“ in Zusammenarbeit mit ars momento e.V. (Verein zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes in Cottbus) TRAILER ansehen! Vielen Dank an Frank Schmidt von mmc für die Ausleihe seiner Technik!
Klänge der Lausitz, Foto: A. Janetzko
Kurzbeschreibung:
Volkslieder und Geräusche aus der Lausitz wurden von Konrad Jende (Komponist und Sounddesigner) neu interpretiert und zu Klanglandschaften arrangiert. Auf der Bühne im öffentlichen Raum performen dazu sechs Tänzer*innen der „tanzkompanie golde g.“. Ausgehend von der Musik und im Zusammenspiel mit Golde Grunske (Choreografin) erarbeitet, begleiten wandfüllende, bewegte Bilder von Alexander Janetzko (Fotograf) die Aufführung. Es entstehen 5 multimediale, szenische Bilder, die den aus Interviews gewonnenen individuellen Eindruck des Künstlerteams vom Stimmungsbild in der Lausitzer Region widerspiegeln. Trailer ansehen!
Fotos von Thoralf Hass, Aufführung in Forst/Lausitz am 17.9.2022:
Die Kombination aus Tanz, Ton- und Videoinstallation eröffnet neue Klang- und Blickperspektiven auf die Lausitz. Sie soll Anlass für eine neue Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Gedanken zur Heimat Lausitz sein, sowie zur Reflektion ihrer Geschichte und ihren aktuellen Veränderungen anregen. Trailer ansehen!
Die Aufführungen fanden an verschiedenen Orten der Lausitz im Außenbereich statt.
Dauer:
ca. 40 min
bisherige Aufführungen:
UA 16.9.22, Spremberg, Hofkino (UA)
17.9.22, Forst (Marktplatz)
22.9.22, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus
23.9.22, BLMK, Dieselkraftwerk Cottbus
4.5.23, Schlaatz, Potsdam
17.5.23, Lübbenau, Gleis 3
31.8.23, Cottbus Sachsendorf
2.9.23, Schloß Hornow
15.9.23, Cottbus Mitte, am Stadtbrunnen (Heron-Platz), im Rahmen der 1. Cottbuser Schachmeile
Seit dem Frühjahr 2020 leben wir in einer beispiellosen Zeit. Einschränkungen hindern uns in unserem Alltag, in unserem Schaffen. Nahezu alles hat sich geändert; ist kleiner, beschränkter geworden. Gleichzeitig haben sich neue Sichtweisen eröffnet: auf unsere Gesellschaft, auf uns selbst. TRAILER
Foto: C. Schleifenbaum
Man möchte los – und kann es doch nicht: stop and go. Man möchte Gewissheit – und hat keine klare Perspektive. Gleichzeitig fehlt uns Nähe. Körperlich wie seelisch; tröstend wie inspirierend. TRAILER
In einer kontaktlosen Zeit werden wir –fast schon physisch spürbar– zurückgehalten. Wohin also mit all der Energie, wohin mit den Sorgen? Und was wird (zurück-) bleiben? TRAILER
Foto: C. Schleifenbaum
Wie
verändert die momentane Kontaktbeschränkung womöglich nachhaltig
unser soziales und emotionales Verhalten? Werden wir in unserer
körperlichen Wahrnehmung im Alltag sensibler, aufmerksamer,
behutsamer oder stumpfen wir eher ab? Vereinsamen wir ohne
körperlichen Kontakt? Wie wichtig ist uns das Leben in einer
Gruppe? Sind wir in „dieser“ sogenannten „Corona-Zeit“
emotional anfälliger als „davor“? Haben
diese Veränderungen womöglich Auswirkungen auf unser
Toleranzverständnis, Demokratieverständnis, auf unsere
Gesellschaft?
Foto: C. Schleifenbaum
Foto: C. Schleifenbaum
Die Produktion ist eine Kooperation von ars momento e.V. und tanzkompanie golde g. und wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft , Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus.
Inhalt: Wie verwandelt sich der coole Kostis in eine Katze, ein Äffchen, einen Seiltänzer, einen Wandersmann, der völlig erschöpft zusammen bricht, in einen Boxer, einen Haudegen, einen Musiker der Bodypercussion entdeckt, in eine Schlange, einen Vogel und vieles mehr? Geht das mit rechten Dingen zu? Ja, denn der Tanz macht das möglich! Erlebe die geheimnistolle Welt des Kostis!
Das Stück regt die Fantasie der Kinder an, sie sollen abschalten dürfen und in eine Fantasiewelt eintauchen können. Die Kinder erleben, wie Tanz in seiner Vielfältigkeit ganz ohne Sprache auskommt und trotzdem eine Geschichte vermitteln und zum Ausdruck bringen kann: durch die Sprache des Körpers, durch Bewegung, Mimik und Dynamik werden Zustände und Emotionen ausgedrückt. Im Stück wird mit verschiedenen Tanzstilen gearbeitet: Zeitgenössischer Tanz, Hip Hop, Klassischer Tanz.
So erscheint Kostis zu Beginn der Stücks in lässigem Outfit und mit seinem Handy telefonierend. Eine alltägliche Situation holt die Zuschauer im Hier und Jetzt ab.
Nach und nach schließen sich Situationen fließend aneinander an, so das man als Zuschauer kaum merkt, wie die Transformation in die neue Situation und neue Gestalt von statten gegangen geht.
Wenn Sie dieses Stück buchen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!